Extreme Ghostbusters - The Ultimative Invasion

Boxart   Screenshot

Das Spiel basiert auf der gleichnamigen TV-Serie, und zeigt auch kurze Ausschnitte als Cut Scenes. Man spielt als einer der 4 Ghostbuster aus dem neuen Team: Roland, Garrett, Eduardo oder Kylie. Alle unterscheiden sich in verschiedenen Statistiken wie Gesundheit, Stärke, Genauigkeit, so dass sich die Charaktere auch unterschiedlich spielen.
In den 3 Spielmodi (Abenteuer, Schnellspiel, Training) hat man zwei Feuermodi: ein Mini Proton Shot, der schneller feuert aber weniger Schaden macht, oder der Proton Beam, welcher mehr Schaden anrichtet, aber auch mehr Munition verbraucht.

Im Abenteuermodus kämpft man sich durch diverse Levels in New York City, welche wiederum in kleinere Abschnitte unterteilt sind. Während eines Abschnitts verharrt man an einem Platz und schießt auf die immer gleichen Gegner: Geister (normale und sogenannte Biker Ghosts), Zombies oder Kobolde. Am Ende eines Levels wartet ein Boss, der wieder eingefangen werden will. Zwischen den Levels wird die Story in comicartigen Zwischensequenzen erzählt.

Die Grafik ist nicht gerade berauschend. Die Videoclips weisen starke Kompressionsartefakte auf, während der Levels ist auch nicht viel zu sehen, was vor allem daran liegt, dass man sich nur auf einem eng begrenzten Raum bewegt. So sieht man z.B. in Abschnitt 1 eines Levels einen Raum von der westlichen Seite, in Abschnitt 2 steht man auf der Ostseite und feuert in den gleichen Raum. Ein bisschen mehr Dynamik hätte dem Spiel sicher gut getan.

Die Musik nervt schnell. Die ganze Zeit gibt es einen schnellen Mix aus Rock- und Elektro (lässt sich nur schwer beschreiben), die einfach nicht recht zum lahmen Gameplay passen will. Zumal der eine Track, den man pro Level zu hören bekommt auch nur wenige Minuten lang ist und dann einfach wieder von vorne los geht. Während des Spiels hat man keine Möglichkeit mehr, die Musik abzustellen, so dass die paar Sekunden Stille, die zwischen Ende und Start der Loop liegen, wie ein echter Segen wirken.

Der Schwierigkeitsgrad ist in den ersten Levels extrem leicht, ab dem Auftauchen der Biker Ghosts wird es aber schlagartig schwerer, da diese an nur einer Stelle verwundbar sind (am Kopf) und dort mehrere Treffer einstecken. Hier ist genaues Zielen gefragt. Vom sprunghaft ansteigenden Schwierigkeitsgrad abgesehen ist dieses Spiel sehr kurz: 3 Welten mit jeweils 10 Zwischenstages. Geübte Zocker haben das Spiel in weniger als einer Stunde durch.

Fazit: Eher lahmer Shooter
Bewertung:
Durchgespielt: Ja

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